Composer Pianist

 

                                                                                                   ",,, ein opulenter Klanggenuss" - so äußerte sich die «Süddeutsche Zeitung» über die Komponisten, die 2013 den Österreichischen Staatspreis "Outstanding Artist Award - Musik 2013" des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für ihre Komposition "Elimo" verliehen bekommen hat.

 

\\\\\\  \\\\\\\  \\\\\\\\\  \\\\\\\\\\\\  \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\Ihre Werke spielen leichtfüßig mit jahrhunderterlanger musikalischer Tradition\\\\\\|||||||||||||||\\ \\\\\\\|||||||||||||  \\\\\\\|||||| ||||||||||||||\\\\\\\\\\                                                                                                                 (mica Austria)

                                                                                       

BIOGRAFIE

Alexandra Karastoyanova-Hermentin ist eine österreichische Komponistin und Pianistin (*1968  Moskau, Russland), lebt in Wien und Telish (Bulgarien). 

 2007 findet die Uraufführung ihres Violinkonzertes „Mahagony“ mit David Bowlin als Solist und Bulgarian Virtuosi Chamber Orchestra unter Stefan Linev in der Carnegie Hall statt. An der Entstehung dieses Werkes arbeitete sie während ihres Aufenthaltes (2006) als Aaron – Copland Stipendiatin in der renommierten Künstlerresidenz MacDowell Colony/USA.

2009 wurde ihr Werk „Kastena“ durch Katinka Kleijn im Rahmen der Chamber Series at the Art Institute Chicago des Chicago Symphony Orchestra aufgeführt. Zum Mozartjahr 2006 komponierte sie im Auftrag der Salzburger Landesregierung für das Mozarteumorchester Salzburg (Premiere unter Johannes Kalitzke) das Werk „Annäherung“, das als Teil der „VIVA!Mozart“ Ausstellung (mit mehr als 219.000 Besucher) im Salzburg Museum (2006–2007) und im Fine Art Museum of Sejong Center in Seoul  präsentiert wurde. 

2019 ist ihr Orchesterwerk "Tarsis" für den Rychenberg Competiotion nominiert und durch das Musikkollegium Winterthur eingespielt.

 

AUFFÜHRUNGEN

Weitere Aufführungen ihrer Werke erfolgten unter anderem in Wien (Wiener Musikverein, Konzerthaus, Schönberg Center, Radiokulturhaus),  New York (Carnegie Hall, Austrian Cultural Forum, Merkin Concert Hall), Chicago (Chamber Series at the Art Institute des  Chicago Symphony Orchestra, Chicago Cultural Center), Salzburg (Großer Saal Mozarteum, Universitätsaula), Rom (Villa Massimo, Brüssel (Flagey), Tórshavn (Nordic House), Athene (Megaron - The Athens Concert Hall), Jerewan (Komitas Chamber Music House), Donezk (Staats Oper), Manaus (Palácio da Justiça), Köln (Klaus-von-Bismarck Saal), Ottawa (Parliament of Canada, Kanadas Nationalmuseum für Geschichte und Gesellschaft, Shenkman Arts Centre), Sofia (Bulgarian Concert Hall) und in Festivals: Aspekte Salzburg, Sound ways/St. Petersburg, Klangspuren/Schwaz, Kiew Musik Fest, ppIANISSIMO Sofia, International Review of Composers Belgrade, Quad Cities/Davenport, Summartónar/Färöer. Aufführungen und Workshops über ihre Musik fanden in den Musikuniversitäten - Donau Universität Krems, Mozarteum Salzburg, Anton Bruckner Privatuniversität, Musikuniversität Wien, Musik und Kunst Privatuniversität Wien, Schnittke Moscow State Institute of Music, Sibelius Akademy, Columbia College Chicago, Kent State University, Hochschule für Musische Künste Bratislava, Franz-Liszt-Musikakademie Budapest statt.

 

INTERPRETEN

Zu Interpreten ihrer Musik zählen Dirigenten Johannes Kalitzke, David Fulmer, Oswald Sallaberger,  René Staar, Christoph Cech, Simeon Pironkoff, Edo Micic, Berislav Sipus, Scott Voyles,  Instrumentalisten wie David Bowlin, Katinka Kleijn, Artem Nyzhnyk, Hayk Melikyan, Alexander Janiczek, Peter Sigl, Per Rundberg, Dimo Dimov, Dina Pysarenko, Mikko Raasakka, Ekaterina Nokkert, Jonathan Vinocour, Ayano Kataoka, Conor Nelson, Orchester und Ensembles. u.aMozarteumorchester Salzburg, ICE- International Contemporary Ensemble New York, RSO Wien, Symphonieorchester Vorarlberg, Zaporozhye Symphony Orchestra, oenm Salzburg, Wiener Collage, PHACE, die Reihe, Cantus Zagreb, Da Capo Chamber Players, Ensemble  Zeitfluss, TENM, Ensemble xx. jahrhundert, Nouvelle Cuisine Big Band, Svoboda zvuka Moskau, Max Brand Ensemble.

 

KOMPOSITIONSAUFTRÄGE

Sie erhielt mehrere Kompositionsaufträge, u.a. Wiener Konzerthaus, Ernst von Siemens Musikstiftung, Aspekte Salzburg, WDR, Österreichischer Rundfunk, ICE, Ensemble PHACE, Theodor-Körner Stiftung, Salzburger Landesregierung, StART Festival Salzburg, Ensemble xx. jahrhundert, Pflichtkompositionen für  den HAMS International Music Competition Chicago, Internationaler Marciano Klavierwettbewerb Wien.

 

PREISE UND AUSZEICHNUNGEN 

- 2019 Nominierung für den Rychenberg Competition für das Orchesterwerk "TARSIS" und Einspielung durch das Musikkollegium     

   Winterthur.

- 2013 Österreichischer Staatspreis "Outstanding Artist Award Musik 2013" des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und   

   Kultur (Ensemblewerk "Elimo"). Der Preis wird an einen Musikschaffenden Österreichs verliehen.

- 2001, 2006, 2010 - Staatsstipendium für Komposition  des BKA

- 2007 Förderungspreis der Stadt Wien (für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Musik)

- 2006 Wiener Symphoniker Stipendium

- 2006 Aaron Copland Stipendiatin in der renommierten Künstlerresidenz MacDowell Colony / USA  

- 2004 Kompositionsstipendium des Österreichischen Bundeskanzleramtes.

- 2005  Theodor-Körner Preis

- 2003 Winner of the Young Composers Project des Ensembles ICE /USA

- 2002 Jahresstipendium der Salzburger Landesregierung ausgezeichnet. 

 

CD-Veröffentlichungen, u.a. Portrait-CD der ORF Edition “ZeitTon”, David Bowlin: "Bird as Prophet"  (New Focus Recordings, New York 2019),  bei den Labels: Capriccio, Baby Independens, Gramola, Mozarteum Orchester Salzburg. Ihre Werke wurden im WDR, ORF, WMFT Chicago „Live from Studio One“, im Bulgarischen Nationalen Radio, Radio Makedonija gesendet. Portrait-Konzerte widmeten ihr die Universität Siegen, das öenm Salzburg, das StArt Festival Salzburg.

Ihre solo Klavier- und Akkordeonwerke sind bei Master- und Bachelordiplompfürungen an den Universitäten Anton Bruckner MUK, Sibelius Academy, Kunstuniversität Graz programmiert.

 

Als Pianistin konzertierte Karastoyanova-Hermentin  sowohl im klassischen Bereich als auch bei Ur- und Aufführungen Neuer Musik, u.a. als Solistin mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, bei den  Festivals Aspekte Salzburg,  Hörgänge Wien (Konzerthaus) Sofia summer (Piano-Rezital Bulgarian Hall), StArt Festival Salzburg, Skopsko leto, Austrian Culture Days Sofia, Nacht der Komponisten Salzburg.

Workshops und Präsentationen fanden in den Musikuniversitäten, darunter an der Donau Universität Krems, Mozarteum Salzburg, Anton Bruckner Privatuniversität, MDW Wien, Moskau State Institute of Music Schnittke, MUK Wien, Sibelius Academy Helsinki, Columbia College Chicago, Kent State University /USA, Hochschule für Musische Künste Bratislava, Franz-Liszt Musikakademie Budapest statt. Portrait-Konzerte widmeten ihr die Universität Siegen, das StArt Festival Salzburg, das öenm Salzburg.

 

Sie leitet Masterklassen in Klavier und Komposition und ist Jury-Mitglied  mehrerer internationaler Wettbewerbe: Kompositionswettbewerb Wien Modern 2018,  Feurich Piano Competition, Valletta Piano Competition in Malta, Rosario Marciano Kompositionswettbewerb Wien, DMMA Donetsk. Sie wurde auch als Jury-Mitglied für die Vergabe des Outstanding Artist Award Musik 2016 und als Mentorin für das Mentoring-Programm des Österreichischen Bundeskanzleramtes berufen.

 

Nach frühem Klavier- und Theorieunterricht begann Alexandra Karastoyanova-Hermentin 1983 eine Klavierausbildung bei Sergei Solodovnik am Musik Kollege "Ippolitov-Iwanow" in Moskau. Nach der Übersiedlung nach Bulgarien war sie in der Klavierklasse von

Dimitar Tsanev Musik  am College "L. Pipkov" in Sofia. Zwischen 1988 und 1993 studierte sie Klavier bei Dimo Dimov und Boyan Vodenitcharov und Komposition an der Staatlichen Musikakademie in Sofia, 1994 setzte sie ihre Ausbildung am Salzburger Mozarteum in Komposition  bei Boguslaw Schaeffer  und außerordentliches Studium in Klavier  bei Alfons Kontarsky fort. Weitere Impulse erfuhr sie durch Karl-Ulrich Schnabel, Marcello Abbado,  Oxana Yablonskaya.