Alexandra KARASTOYANOVA-HERMENTIN

 \\\\\\  \\\\\\\  \\\\\\\\\  \\\\\\\\\\\\  \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\  \\Her Works play very fluid with a century-long musical tradition\\\\\\|||||||||||||||\\ \\\\\\\|||||||||||||  \\\\\\\|||||| ||||||||||||||\\\\\\\\\\           (mica Austria)

 \\\\\\  \\\\\\\  \\\\\\\\\  \\\\\\\\\\\\  \\\\\\\\\\\Ihre Werke spielen leichtfüßig mit jahrhunderterlanger musikalischer Tradition           \\\\\\|||||||||||||||\\ \\\\\\\|||||||||||||  \\\\\\\|||||| ||||||||||||||\\\\\\\\\\   (mica Austria)    

 

 


"ein opulenter Klanggenuss" - Süddeutsche Zeitung  

SEILTÄNZER IM LABYRINTH                                                                                                              

Als Uraufführung wurde im Konzert das Klaviertrio „La Follia“ von Alexandra Karastoyanova-Hermentin gespielt, es setzte sich kompositorisch stärker ab, war aber auch der Tradition verpflichtet – vor allem Corellis und Vivaldis Variationen des „übermütigen“ Themas und die Kammermusik der Spätromantik dienten hier als Vorbild. Wie bei den vorherigen Stücken gibt es viel percussive Klavierpartien und einen leisen Beginn. Cello und Violine sind oft gekoppelt, Martellato und Arco-Partien wechselten sich rhythmisch ab. Dazu kommen später im Klavier Jazzelemente und sogar barocke Ornamentik. Das Variationsschema wird als Tonhöhenvariation und variierender Begleitung im zweiten und dritten Teil der Komposition kunstvoll ein- und ausgeblendet: ein opulenter Klanggenuss.

                        Carlo Mertens

 

                                                                                                                                             

                          

"Alexandra Karastoyanova-Hermentin überzeugt in ihrem Werk Elimo durch ihre selbständige musikalische Sprache, die einerseits auf ihrer eigenen Imagination beruht, andererseits – und dies frei von Klischees – auf der virtuosen Handhabung der kompositorischen Mittel. In ihrem knapp 20-minütigen, sehr differenziert gearbeiteten Werk vermag sie es, durchgehend Spannung zu halten, und entfaltet darin beeindruckend ihre eigenständige künstlerische Handschrift. Alexandra Karastoyanova-Hermentin kann ein umfangreiches Oeuvre aufweisen, in dem die Kammermusik einen zentralen Stellenwert einnimmt."

(Jurybegründung für die Vergabe des "Outstanding Artist Award Musik 2013" Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Österreich)

 

Mit “Elimo“ hat Alexandra Karastoyanova-Hermentin Musik geschaffen, für die zutrifft, was die Dichterin Ingeborg Bachmann für die Poesie eingefordert hat: "Scharf von Erkenntnis und bitter von Sehnsucht"                      (Gerhard Gensch)     

 

"In  a mediatative, calmly drifiting final section, aiming at seduction and border crossing and framed by pizzicato figures, any restistant to withdrawing from the emotional magnetism of this music becomes pointless.”                      -   Gerhard Gensch (Donau University Krems) about "Galechri"

            " In einem auf Verführung und Grenzüberschreitung angelegten meditativen, ruhig dahinstreibenden, von Pizzicato-Figuren gerahmten Schlussteil, ist jeder Widerstand zwecklos, sich dem emotionalen Sog dieser Musik zu entzihen". - Gerhard Gensch (Donau University Krems) über "Galechri".

 

 

 


Alexandra Karastoyanova-Hermentin, einzige Frau in der Runde, wirkte mit ihren zersprengten, sensiblen Klangbildern am modernsten.

Salzburger Nachrichten, 2005.11.21

 

   Von nerviger Invention hingegen die Farb- und Bewegungszuordnunegn der russischen Komponistin Alexandra     Karastoyanova-Hermentin. Ihr in manchen Feinsinnigkeiten an Cristobal Halffter gemahnendes Klavierkonzert       profitierte freilich von der energisch-kontrollierten Arbeit des Pianisten Per Rundberg [...] In Salzburg zumal           wird man von "aktueller" Musik sprechen müssen, wenn es sich um Neuheiten handelt wie etwa Karastoyanova-Karastoyanova lässt aufhorchen          Hermentins filigrane, hell- und dunkelhörige Ophelia [...]

Salzburger "stArt" für den Pluralismus des Tonraubenschießens

Peter Cossé /Der Standart28.03.2000

 DEM ABENTEUER HÖREN EINE CHANCE

[...] Ihre pianistische Praxis und ihre Herkunft scheinen auch in Karastoyanovas Klavierkonzert zusammen zu fließen. Das ist auf Anhieb ein für den Solisten (souverän: Per Rundeberg) dankbar virtuoses, mehrgliedriges Stück in einem Satz, das die klavieristische Attitüde durchaus romantisch in den Mittelpunkt stellt. Der Solist hat sozusagen alle Hände voll zu tun.

Disposition und Aufbau sind übersichtlich, dramatische Momente wechseln mit beruhigungen, Zupackendes mit Elegischem, und auch ein Tango wird harmonisch und homogen zitiert*, ehe das Stück nach Rund einer Viertelstunde verklingt.

Karl Harb / Salzburger Nachrichten, 27.03.2000

I have had the fortunate opportunity to play her compositions on the festival
”ppIANISSIMO” in Sofia (Bulgaria). I think it's deep, full of strong feeling and
sometimes with a tragic dimension unique in my experience. The high art of
combining both traditional as well as the present, therefore creating a feeling
of the recognizable on one hand of something totally new on the other hand

make her compositions so remarkable and distinctive.

                                                                                           Dimo Dimov

Hintergrungfoto© Ursula Röck